Symbolischen Knopfdruck zur Inbetriebnahme der Regionalleitstelle
für den Landkreis Havelland und die Stadt Potsdam
Foto: Rainer Pupka copyright ©2008
Mit einem symbolischen Knopfdruck durch
Oberbürgermeister Jann Jakobs,
Landrat Dr. Burkhard Schröder aus dem Landkreis Havelland,
Landrat Christian Gilde aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin
und Landrat Hans Lange aus dem Landkreis Prignitz wurde
heute offiziell die erste Ausbaustufe der Regionalleitstelle
Nordwest in Betrieb genommen.
Die Landeshauptstadt Potsdam und der Landkreis Havelland
haben in einer ersten Etappe den Aufbau einer gemeinsamen
Leitstelle für den Brand- und Katastrophenschutz und den
Rettungsdienst in Potsdam vollzogen, später werden sich die
Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin anschließen.
Hintergrund ist die weitere Optimierung und Qualifizierung des
Systems der Regionalleitstellen im Land Brandenburg. Deshalb
wurde eine öffentlich- rechtliche Vereinbarung als rechtliche
Grundlage für die gleichberechtigte Zusammenarbeit erarbeitet
und von den Kreistagen der Landkreise und der
Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt
beschlossen. Diese Vereinbarung wurde am 15. Januar 2008
vom Ministerium des Innern des Landes Brandenburg als
zuständiger Aufsichtsbehörde genehmigt und am 30.Januar im
Amtsblatt für Brandenburg veröffentlicht.
Inbetriebnahme der Regionalleitstelle für den Landkreis Havelland
und die Landeshauptstadt Potsdam
Foto: Rainer Pupka copyright ©2008
Das größte Optimierungspotential bei der Bildung einer
Regionalleitstelle liegt im Personalbereich. Gegenwärtig sind in
allen vier Regionalleitstellen zusammen 47 Leitstellen-
disponenten tätig. Das ist hauptsächlich der Auflage geschuldet,
dass aus Sicherheitsgründen auch bei sehr geringem
Arbeitsaufkommen mindestens zwei Disponenten in jeder
Leitstelle anwesend sein müssen. In einer gemeinsamen
Leitstelle kann die Dienststärke der jeweiligen tageszeitlichen
Belastung angepasst werden, so dass bei gleichem
Sicherheitsniveau und vergleichbarer Reserve für größere
Schadensereignisse insgesamt nur noch 30 Leitstellen-
disponenten erforderlich sind. Für die Landeshauptstadt Potsdam
reduziert sich der jährliche Aufwand für die Leitstelle von
867.000 Euro im Jahr 2006 auf 626.000 Euro im Jahr 2011.
Dieses hat zum Beispiel direkten Einfluss auf die Höhe der
Rettungsdienstgebühr.
Die vorgesehenen Einsparungen im Personalbereich gehen
einher mit einer ohnehin stattfindenden Reduzierung der in den
Leitstellen tätigen Mitarbeiter durch das Erreichen
entsprechender Altersgrenzen.
Fünfter Arbeitsplatz in der Regionalleitstelle
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