Feuerwehr Potsdam       Hubrettungsfahrzeuge, Drehleitern

Aktive Einsatzfahrzeuge

Hubrettungsfahrzeuge, Drehleitern

 Foto Potsdamer Drehleitern

vlnr: DLA (K) 23/12, DLK 23/12, DLK 23/12, DL30.01, DL 30 h

Hubrettungsfahrzeuge werden vorrangig zur Rettung von Menschen,
zur technischen Hilfeleistung und zur Brandbekämpfung eingesetzt.

mehr zur Entwicklung der Drehleitern und den Potsdamer Fahrzeugen seit 1949


 

Drehleiter DLA (K) 23/12 L32
- aktives Einsatzfahrzeug-

 Foto einer Drehleiter DLA L32 Baujahr 2008

Seit dem 29.04.2008 ist die neue Drehleiter im aktiven Einsatz.
Die neuartige Drehleiter des Typs DLA (K) 23/12 L32 CAN-Automotiv
der Firma METZ Aerials aus Karlsruhe zeichnet sich neben einer
maximalen Rettungshöhe von 32 Metern, durch einen neu entwickelten
Drehleiteraufbau mit CAN-Bus Technologie aus.

Der CAN-Bus(Controller Area Network) ist ein Bus-System für die Vernetzung
von Steuergeräten in Automobilen. Er wurde entwickelt, um die bis
zu 2 Kilometer Kabelbäume pro Fahrzeug zu reduzieren und dadurch Gewicht zu sparen.

Die DLA (K) 23/12 L32 ist eine vollautomatische hydrauliche Drehleiter
gemäß den Normen DIN EN 1846 und DIN EN 14043.

Bilder und technische Daten der Metz Drehleiter DLA (K) 23/12 L32


 

Drehleiter DLK 23/12 CC
- aktives Einsatzfahrzeug-

 Foto einer Drehleiter DLK 23/12 Baujahr 1994

Potsdam hat 2 Drehleitern DLK 23/12 CC. Sie sind auf IVECO 150 E 27 Fahrgestellen aufgebaut. Der Motor leistet 266 PS und das Gesamtgewicht beträgt 15 Tonnen. Der Leiterpark stammt von Magirus in Ulm. Der Rettungskorb RK 270 befindet sich schon am Leiterende und verbleibt auch beim Fahren daran. Die beiden Drehleitern sind in der Feuer- und Rettungswache Babelsberg seit 1995 und in der Feuer- und Rettungswache Potsdam seit 1994 eingesetzt. Sie lösten die DL 30.01 bzw. die DL 30 Doppelkabine auf W 50 ab.

Bilder und technische Daten der Magirus Drehleiter DLK 23-12 CC


 

Drehleiter DL 30.01
- aktives Einsatzfahrzeug-

 Foto einer Drehleiter DL 30.01 Baujahr 1987

Diese Drehleiter, auch als DL 30 AK bezeichnet, wurde ab 1987 den spezifischen Erfordernissen für die Rettung von Menschen angepasst. Im Gegensatz zu der Vorgängerversion wurde die Doppelkabine durch ein einfaches Fahrerhaus ersetzt.

Ein Sprungpolster SPP 40 und ein tragbares Leichtschaumgerät 4-400 T sind in dem mit Jalousien ausgestatteten Hilfsaufbau untergebracht.

Zur Ausrüstung gehören weiterhin Kreissäge, Trennschleifer, Mittelschaumrohre und Scheinwerfer, die in den seitlich angebrachten Kästen untergebracht sind. Ein 4,0 kVA Beleuchtungsaggregat ist fest auf dem Leiterpodest angebracht. Es dient zum Betreiben der drei an der Leiterspitze anbringbaren Halogenscheinwerfer zu je 500 Watt. Mit Hilfe eines Stellmotors läßt sich die Richtung der Scheinwerfer von der Bedienperson der Drehleiter verändern.

Die Drehleiter läßt sich auch als Schaummast verwenden. Hierzu können entweder 2 Mittel- oder 3 Schwerschaumrohre an der Leiterspitze montiert werden. Die Bedienung des Leiterparks erfolgt von einem seitlich angeordneten Sitz mit Bedienpult.

Der Rettungskorb war auf einem Tragarm an zwei Abschleppösen montiert und ließ sich ohne Leiterbewegung von zwei Mann in die vorgesehenen Halterung hängen.

Mit in Kraft treten der Unfallverhütungsvorschrift am 3. Oktober 1990
durfte der Rettungskorb nicht mehr benutzt werden. In Potsdam sind Drehleitern vom Typ DL 30/01 seit 1987 im Einsatz. In der Feuerwache Potsdam steht heute noch eine solche Reserveleiter.

Bilder und technische Daten der Drehleiter DL 30.01  W 50 L


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