Feuerwehr Potsdam   Rüstwagen

 aktive Einsatzfahrzeuge

Rüstwagen


Die Norm "Rüstwagen" (DIN 14555) vom Oktober 2003 fast die vorgehenden Normen für die Rüstwagen RW 1 und RW 2 sowie die Gerätewagen-Gefahrengut GW-G 1, GW-G 2 und GW-G 3 zusammen. Die DIN 14555-3 (Juli 2002) legt die Ausstattung von Rüstwagen fest. Ein Rüstwagen (RW) ist ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit einem fest ein- oder angebauten Lichtmast, einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Zugeinrichtung und einem Stromaggregat, dass ebenfalls vom Fahrzeugmotor angetrieben wird. Hinzu kommt eine feuerwehrtechnische Beladung.

Der Rüstwagen bildet keine selbststänige taktische Einheit. Er wird gemeinsam mit wasserführenden Löschfahrzeugen eingesetzt. Die Besatzung beträgt 1+1.

Einsatzgebiete von Rüstwagen sind LKW-Unfälle, Rettung aus Höhen und Tiefen, Versorgung mit Elektroenergie, Unfälle auf Baustellen oder im Schienenverkehr, usw.

mehr zur Entwicklung der Rüstwagen und den Potsdamer Fahrzeugen seit 1949




 

Rüstwagen RW 2 Baujahr 1993
- aktives Einsatzfahrzeug -

 Foto eines Rüstwagens RW 2 Baujahr 1993

Rüstwagen werden zur technischen Hilfeleistung eingesetzt. Sie auf Allradfahrzeugen aufgebaut.

Rüstwagen sind mit eingebauter maschineller Zugeinrichtung, fest eingebautem Generator und Lichtmast mit Flutlichtscheinwerfern bestückt. Der RW 2 (alte Bezeichnung) kann zusätzlich mit einem Kran ausgestattet sein. Rüstwagen bilden keine selbstständige taktische Einheit. Sie werden meist mit einem wasserführenden Löschfahrzeug eingesetzt. Er ist für nahezu alle Hilfeleistungen ausgelegt. Der in Potsdam eingesetzte RW 2 auf einem Mercedes Benz 1124 AF hat einen Aufbau vom Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde (FGL). Er ist seit Februar 1993 im Einsatz und löste den RTGW auf W 50 L ab.

mehr zum RW 2  P 2040 der Berufsfeuerwehr



 

Rüstwagen RW 1 Baujahr 2002
- aktives Einsatzfahrzeug -

 Foto eines Rüstwagens Baujahr 1993

Die FF Fahrland verfügt über einen Rüstwagen RW 1 (alte Bezeichnung) auf einem MAN LE 180 C Fahrgestell aus dem Jahr 2002. Der Aufbau stammt von Metz FGL aus Luckenwalde.

Ausgerüstet ist das Fahrzeug u.a. mit Azytylenflaschen, mit einem tragbaren Stromerzeugungsgerät, Leckdichtkissensatz LD50/306, Kübelspritze, Tauchpumpe, Ölbindemittel, Rettungssäge, Motorsäge (Fächer der rechten Seite).

An der Rückseite des Fahrzeuges ist der Zugang zu einem eingebauten Synchrongenerator mit Regler der Firma Knurz (Typ D 12 56), der für die Rettungsgeräte (Schere und Spreizer), für den festinstallieten Scheinwerfer und für die Seilwinde die notwendige Energie erzeugt.

In den Fächern der linken Seite findet man u.a. Hubkissen, Schere und Spreizer.

mehr zum RW 1  P 2282 der freiwilligen Feuerwehr Fahrland



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