TLF 24/80 der Berufsfeuerwehr Potsdam
Tanklöschfahrzeuge (TLF) dienen aufgrund ihres Aufbaus und ihrer mit geführten Löschwassermenge der Durchführung von Schnellangriffen.
Darüber hinaus werden sie zur Wasserversorgung an Einsatzstellen genutzt. Ihre Bezeichnung spiegelt heute Pumpenleistung und Löschwasservorrat wieder.
So versteht man unter einem TLF 16/25 ein Tanklöschfahrzeug, das über einen Wassertank von 2500 Litern verfügt und das mit einer Löschwasserpumpe mit einer Leistung von 1600 Litern pro Minute ausgerüstet ist.
In alten Bezeichnungen, Ziffern mit Kommaangaben bedeutet die Zahl den Löschwasservorrat (1,5 bedeutet 1500 Liter).
In der folgende Aufstellung sind Tanklöschfahrzeuge aufgeführt, die in der Zeit ab 1945 bis heute in der Feuerwehr Potsdam und in den Freiwilligen, Werks- und Berufs- Feuerwehren in der Umgebung von Potsdam zum Einsatz kamen.
Die Aufstellung ist nach Leistung der Feuerlösch-Kreiselpumpen, dem Löschwasservorrat und innerhalb dieser Parameter nach dem Zeitpunkt des Einsatzes in Potsdam gegliedert. Einzige Ausnahme das TLF 20 aus der Zeit vor 1945, das an den Anfang gestellt wurde.
Natürlich ist die Aufzählung nicht vollständig, soll sie doch nur einen Überblick über die Entwicklung der Feuerwehrfahrzeuge in dem genannten Zeitraum geben. Ergänzt werden die Angaben durch diverses Bildmaterial. Es handelt sich dabei fast ausschließlich um Fotografien der Originalfahrzeuge.
Die Bezeichnung der Feuerwehrfahrzeuge änderte sich im Laufe der Zeit. Vor 1943 finden die Bezeichnung Tankkraftspritze (TS), die im Zuge der 1943 erfolgten Vereinheitlichung der Bezeichnungen in Tanklöschfahrzeug (TLF) geändert wurde.
mehr zur Entwicklung der Tanklöschfahrzeuge und den Potsdamer Fahrzeugen seit 1949
Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 Baujahr 1998 auf einem
MAN 14.224, 13,5 Tonnen, Allradfahrzeug mit einer
Motorleistung von 240 PS kann durch seine Besatzung als selbständige
Einheit eingesetzt werden.
Der Aufbau kommt von der Firma Schlingmann. Ausgerüstet ist das
Fahrzeug mit eienm 2.800 Liter fassenden Wassertank, 200 Liter
Schaumbildner, Stromerzeuger 5kVA für den Beleuchtungssatz, einer
elektrischen Tauchpumpe und einem fest eingebauter Lichtmast.
Die ebenfalls fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe der Firma Rosenbauer
FP 16/8 im Heck des Fahrzeuges wird mit dem Fahrzeugmotor
angetrieben.
Die Schnellangriffseinrichtung ist im hinteren Fahrzeugteil untergebracht.
Die Besatzungsstärke beträgt 1+5. Fahrzeuge diesen Typs sind seit 1999
in den Freiwilligen Feuerwehren Bornstedt,
Drewitz und Babelsberg/Klein Glienicke eingesetzt.
Weitere Tanklöschfahrzeuge TLF 16/25 sind auf dem
MAN Fahrgestellen 14.254 (Baujahr 2002) bei der freiwilligen Feuerwehr
Groß Glienicke
und auf MAN LE 180 C (Baujahr 1973) bei der freiwilligen Feuerwehr
Fahrland im Einsatz.
Die DIN für das TLF 16/25 ist bei der neuen Normierung in die DIN 14530-11 (November 2004) eingeflossen.
Es gibt also zukünftig kein TLF 16/25 mehr.
Das Tanklöschfahrzeug und das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 wurden zum
LF 20/16 zusammengefasst.
Brandenburg gehört zu den Waldbrand gefährdetsten Gebieten Europas. In einzelnen Bundesländern wurden für den spezifischen Einsatz bei Waldbränden eigene Richtlinien über Tanklöschfahrzeuge herausgegeben.
Im Land Brandenburg wurde diese Richtlinie 1992 erarbeitet. Im Ergebnis wurde das TLF 16/45 Typ Brandenburg kreiert.
Die mit geführte Wassermenge beträgt mindesten 4200 Liter (meist 4500 Liter). Eine Schaumausrüstung ist nicht vorhanden. Die Besatzungsstärke beträgt 1+1.
Das bei der Freiwilligen Feuerwehr Potsdam Bornim eingesetzte Fahrzeug hat einen Metz Aufbau. Es besitzt einen 5000 Liter fassenden Wassertank und einen Dachmonitor Alco HH 365 mit Mehrzweckdüse MZ 1600.
Das Allrad Fahrgestell stammt von der Firma MAN der Motor leistet 169 kW.
Das Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 ist seit 1978 genormt. Tanklöschfahrzeuge dienen aufgrund ihres großen Wasservorrats in erster Linine der Brandbekämpfung. Die vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlösch-Kreiselpumpe FP 24/8 im Heck des Fahrzeuges hat eine Förderleistung von 2400 Litern pro Minute. Schnellangriffseinrichtung (30 Meter Länge), festeingebauter Wassertank (4.800 Liter), Schaummittelbehälter (500 Liter) und Schaum-Wasserwerfer vom Dach bilden die Ausrüstung. Das abgebildete Fahrzeug steht in der Feuer- und Rettungswache Potsdam und wurde 1993 in Dienst gestellt. Als Fahrgestell dient ein MAN 17.232 FA und der Aufbau kommt vom Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde (FGL).
Das Großtanklöschfahrzeug TLF 32 auf Tatra 815 wurde 1999 gegen ein TLF 24/80 ausgewechselt. Tanklöschfahrzeuge dienen aufgrund ihres großen Wasservorrats in erster Linine der Brandbekämpfung. Die vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlösch-Kreiselpumpe FP 24/8 im Heck des Fahrzeuges hat eine Förderleistung von 2400 Litern pro Minute. Schnellangriffseinrichtung (30 Meter Länge), festeingebauter Wassertank (8.000 Liter), Schaummittelbehälter (300 Liter) und Schaum-Wasserwerfer vom Dach bilden die Ausrüstung. Das abgebildete Fahrzeug steht in der Feuer- und Rettungswache Babelsberg und wurde 1999 in Dienst gestellt. Als Fahrgestell dient ein Iveco 260 EH und der Aufbau kommt von Iveco Magirus in Weisweil.
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